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Shopware-Grundlagen · Shopware Hub

Was unterscheidet Shopware 6 von Shopware 5?

Auch: SW5 EOL · Shopware 5 Support-Ende · Shopware Migration

Kurzantwort

Shopware 6 ist keine neue Version, sondern ein neues System: komplett neu entwickelt auf Symfony und Vue.js, API-first – technisch hat es mit Shopware 5 kaum noch etwas gemein. Entscheidend für Betreiber: Shopware 5 hat sein offizielles Support-Ende im Juli 2024 erreicht – seither gibt es keine regulären Sicherheitsupdates mehr. Der Umstieg ist deshalb ein Migrationsprojekt mit eigenem Budget, kein Klick auf „Aktualisieren“ – Plugins und Themes müssen neu.

Zwei Systeme, eine EntscheidungDrei Spalten: Shopware 5 – seit 2013 bewährt, aber technisch auf Smarty und ExtJS gebaut und seit Juli 2024 offiziell am Support-Ende: keine regulären Sicherheitsupdates, wachsendes Risiko für PCI-Konformität und Abmahnungen. Shopware 6 – die Neuentwicklung mit Symfony, Vue.js und API-first-Architektur, seit 2019 gereift und heute der alleinige Entwicklungsfokus des Herstellers. Die Migration – ein echtes Projekt: Daten wandern per Migrationsassistent, aber Plugins, Themes und Anpassungen müssen für Shopware 6 neu beschafft oder neu entwickelt werden.Shopware 5seit 2013, Smarty/ExtJSSupport-Ende: Juli 2024keine SicherheitsupdatesShopware 6Neuentwicklung (2019)Symfony + Vue, API-firstalleiniger Hersteller-FokusDie MigrationDaten: MigrationsassistentPlugins/Theme: neu nötigProjekt mit eigenem Budget
Die Frage ist seit Juli 2024 keine Geschmacksfrage mehr: Ein Shop ohne Sicherheitsupdates ist ein tickendes Haftungsrisiko.

Warum der Bruch so radikal ausfiel – und was er für Alt-Shops heißt

Shopware hätte die fünfte Generation weiterflicken können – und entschied sich 2019 für den härteren, ehrlicheren Weg: neu bauen. Der Grund war die Architektur-Zukunft: Smarty-Templates und ExtJS-Administration stammten aus einer Web-Ära vor Headless, APIs und modernen JavaScript-Frameworks; jede Modernisierung wäre Flickwerk geblieben. Der Preis dieser Entscheidung wird bei der Migration fällig: Weil Datenmodell, Template-System und Plugin-Architektur neu sind, gibt es keinen Update-Knopf – der offizielle Migrationsassistent überträgt Produkte, Kunden, Bestellungen und Medien zuverlässig, aber jedes Plugin braucht seinen SW6-Nachfolger und jedes Theme einen Neubau. Für die SEO-Seite heißt das Wichtigste: URLs ändern sich bei der Migration fast immer – ohne sauberes 301-Konzept verbrennt der Umzug jahrelang aufgebaute Rankings. Wer heute noch auf Shopware 5 verkauft, sollte die Migration deshalb nicht als lästige IT-Aufgabe planen, sondern als das, was sie ist: die eine Gelegenheit, Altlasten aus zehn Jahren Shopbetrieb kontrolliert zu entsorgen – mit Sicherheitsdruck im Nacken.

Kurz-Fakten

Einordnung

Die SW5-oder-SW6-Frage hat sich im Juli 2024 selbst beantwortet: Ein Shop, der Zahlungsdaten verarbeitet und keine Sicherheitsupdates mehr bekommt, ist kein Sparmodell, sondern ein Risiko mit Countdown. Wer noch auf Shopware 5 läuft, plant besser gestern als morgen – und nutzt die Migration gleich für den technischen und SEO-Frühjahrsputz.

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Stand: Juli 2026 · Geprüft von SEO NW